Näher am Sport. Näher am Pferd. Näher am Verband.
AGCO GmbH - Hauptsponsor der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN) - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht
Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

Anmelden

Melden Sie sich an, um im FN-Shop zu bestellen oder die vielen Vorteile einer Persönlichen Mitgliedschaft zu nutzen.

Die Erholungsphase im Training

Lösen, arbeiten, entspannen: So lautet die Reihenfolge beim Aufbau einer Trainingsstunde im Sattel. Diesmal geht es um die Erholungsphase. Wie schafft man einen positiven Abschluss der Übungseinheit? Und warum sollte man dabei alle drei Grundgangarten berücksichtigen?

Mehr über das „Warm up“ habt ihr im Newsletter pferdenah 5-13 (Lösungsphase) erfahren. Wenn euer Pferd also schön locker und motiviert aus der Lösungsphase kommt, ist es Zeit mit der Arbeitsphase zu starten (Thema in pferdenah 6-13). In dieser Phase könnt ihr mit eurem Trainer an weiteren Ausbildungszielen arbeiten sowie das bereits Gelernte wiederholen und festigen. Und danach sollte das Pferd sich wieder entspannen und relaxen, damit die Trainingseinheit positiv abgeschlossen wird. Denn genauso positiv sollte die nächste Übungseinheit dann auch wieder beginnen.

Bei Erholung denkt der Reiter eher daran, entspannt die Füße hochzulegen und es sich bequem zu machen. Für das Pferd sollte die Erholungsphase allerdings aktiver gestaltet werden, denn es bleibt weiterhin in Bewegung. In dieser Phase sollte das Pferd erst am Schluss im Schritt geritten werden. Die Erholungsphase leitet der Reiter ein, in dem das Pferd im Trab und Galopp auf großen Linien weiter arbeitet mit häufigen Handwechseln. Das kann auch im Gelände geschehen. Auf keinen Fall sollten in dieser Phase noch anspruchsvollere Aufgaben abgefragt werden. Hier sind nun Leichttraben oder Galoppieren im leichten Sitz angesagt. Durch das "Zügel-aus-der-Hand-kauen-lassen" kann der Reiter in allen drei Grundgangarten überprüfen, ob sein vierbeiniger Sportpartner losgelassen ist, oder ob es vielleicht in der Arbeitsphase zu Spannungen kam.

Zum Ende der Trainingsstunde lässt man das Pferd durch einen fließenden Übergang in einen gelassenen, raumgreifenden Mittelschritt kommen. Der Reiter sollte spüren, dass sein Pferd gelassen und zufrieden Schritt geht. Das Abschnauben des Pferdes ist zum Beispiel ein gutes Zeichen für Losgelassenheit. Übrigens kann man so auch einem Nachschwitzen des Pferdes entgegenwirken. Und was kann der Reiter in dieser Zeit des Schrittreitens tun? Zum Beispiel in Gedanken einmal die Reitstunde durchgehen und sich danach eventuell wichtige Erkenntnisse oder Verbesserungsansätze aufschreiben oder im Anschluss mit dem Ausbilder besprechen.

Tipp: Ein Trainingsbuch hilft, einzelne Ausbildungsschritte über einen längeren Zeitraum nachzuvollziehen und die weiter Ausbildung systematisch zu planen.

Dies ist ein Thema des Newsletters „pferdenah“. Weitere bereits erschienene Themen sind finden Sie hier. Der Newsletter erscheint etwa alle sechs Wochen. Hier geht´s zum kostenlosen Newsletter-Abo.

Waldhausen

Waldhausen

MITMACHEN UND GEWINNEN

Wählen Sie unter waldhausen.com Ihren Lieblings-Reitsportfachmarkt aus und nominieren Sie Ihren Waldhausenhändler! Unter allen Teilnehmern verlosen wir 180 Gewinne aus unserer Markenwelt ELT­ SWING­Waldhausen. Jetzt teilnehmen und zu den 180 Gewinnern zählen!

Weitere Informationen